Vorbereitung auf den Eingriff
Ein schöner Busen ist für jede Frau wichtig, doch nicht immer von der Natur gegeben. Ereignisse wie eine Stillphase oder radikale Gewichtsabnahmen können dazu führen, dass Bindegewebe und Haut nicht zur ursprünglichen Festigkeit zurückfinden. Die plastische Chirurgie kann nach derartigen Vorfällen und auch bei einer genetisch bedingten Schwäche des Bindegewebes durch eine operative Bruststraffung, die sogenannte Mastopexie, Abhilfe schaffen. Doch ein derartiger Eingriff ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und gut von Patientin und behandelndem Arzt vorzubereiten, schließlich bringt die Operation alle Risiken der Narkose und der späteren Entzündung der Narben mit sich.
Im Vorfeld sollte unbedingt der Aspekt überdacht werden, ob das derzeitige Körpergewicht stetig bleiben oder eventuell noch reduziert werden soll, da nach einer erneuten Diät das Gewebe wieder erschlaffen kann. Gleiches kann auch nach der Geburt eines weiteren Kindes geschehen, weswegen eine Straffung erst durchgeführt werden sollte, wenn die Familienplanung abgeschlossen ist. Bei Frauen, die ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs haben, sollte eine vorherige Mammographie den tatsächlichen Gesundheitszustand des Busens klären.
Schon zwei Wochen vor der Operation muss auf Genussmittel wie Nikotin und Alkohol verzichtet werden, um Risikofaktoren wie Blutgerinnsel und Durchblutungsstörungen zu vermeiden. Auch nach dem Eingriff empfiehlt sich die Abstinenz mindestens bis die Wundheilung abgeschlossen ist. Einzunehmende Medikamente müssen mit dem Arzt besprochen werden. Unbedingt zu vermeiden sind Substanzen, die sich auf die Blutgerinnung auswirken und diese verzögern. Dazu gehören gängige Schmerzmittel wie Aspirin. Ein genauerer Blick auf andere Medikamente lohnt sich, denn auch Mischmittel, wie solche gegen Fieber, enthalten häufig Wirkstoffe, die die Blutgerinnung hemmen. Im Idealfall sollte auf die Einnahme von Medikamenten gänzlich verzichtet werden, um die Risiken der Operation zu minimieren.
