Ablauf einer Brustvergrösserung
Die Brustvergrößerung findet grundsätzlich unter Vollnarkose statt. Es gibt verschiedene Methoden, die Implantate möglichst unsichtbar an der richtigen Stelle zu platzieren. Eine Möglichkeit ist es, in der Falte unterhalb der Brust (Unterbrustfalte) einen Schnitt zu machen und das Implantat von dort einzuführen. Diese Methode ist die gängigste, denn so kann das Implantat bestmöglich platziert werden und auch die Narbe ist relativ gut verdeckt. Diese Methode ist bei extrem schlanken Patientinnen nicht anzuwenden, weil die Unterbrustfalte nicht genug ausgeprägt ist.
Eine weitere Möglichkeit ist es, das Implantat durch einen feinen Schnitt am Warzenhof einzulegen. Voraussetzung hierfür ist, dass der Warzenhof nicht zu klein ist. Scheiden diese Möglichkeiten aus, so kann das Implantat auch noch durch die Achselhöhle eingeführt werden. Vom Körperbau der Patientin hängt es auch ab, wo das Implantat endgültig liegen soll. Sehr schlanke Patientinnen wären nicht gut mit einem Implantat beraten, welches direkt auf dem Brustmuskel liegt.
Es würde höchstwahrscheinlich sofort als „Fremdkörper“ erkennbar sein, da die Konturen nicht durch Hautfett verdeckt werden würden. In diesem Fall wird das Implantat unter den Brustmuskel gelegt. Bei normalgewichtigen Frauen kann das Implantat auch auf dem Brustmuskel eingebracht werden soll.
Die eigentliche Operation dauert meist ein bis zwei Stunden. Nach der Operation ist es sinnvoll, wenn die Patientin zur Überwachung noch ein bis zwei Nächte in der Klinik verbringt. In die Wundhöhle, in der die Implantate liegen, werden Drainageschläuche eingeführt, damit das Wundsekret abfließen kann und Brust und Oberkörper werden mit einem festsitzenden Verband umwickelt. Direkt nach der Operation ist es noch nicht möglich, das endgültige Operationsergebnis zu begutachten. Es ist normal, dass nach einem operativen Eingriff Blutergüsse und Schwellungen entstehen und auch die Schnitte, durch die die Implantate eingeführt worden sind, müssen erst verheilen.
