Nachbehandlung einer Brust OP












Auch wenn die Patientin wenige Tage nach der Operation die Klinik wieder verlassen kann, stehen doch noch einige Folgeuntersuchungen an, die im eigenen Interesse unbedingt eingehalten werden sollten. Der Arzt wird untersuchen, ob der Heilungsprozess wunschgemäß verläuft und nach einiger Zeit auch die Fäden der „Implantat-Schnitte“ ziehen.

Direkt nach der Operation sollte nicht geduscht werden - damit sollte sich die Patientin noch ungefähr zwei Tage gedulden. Meist ist die Brust in dieser Zeit auch noch durch einen Verband geschützt. Nachdem der Verband entfernt worden ist, sollte die Patientin unbedingt einen speziellen Büstenhalter tragen, der auch in der Nacht nicht abgelegt wird. Wichtig ist, dass dieser Büstenhalter die Brust optimal stützt, sie jedoch auf keinen Fall einengt oder quetscht. Auf keinen Fall sollte in den ersten Wochen ein Push-up-BH getragen werden.

Obwohl die Patientin nach relativ kurzer Zeit wieder arbeitsfähig ist, sollte sie trotzdem einige Verhaltensregeln beachten. In den ersten Wochen nach der Operation sollte es die Frau vermeiden, auf dem Bauch zu schlafen. Die Gefahr, dass die Implantate sonst verrutschen könnten, wäre zu groß. Nach ungefähr sechs Wochen kann dann wieder gefahrlos zur gewohnten Schlafposition übergegangen werden. Von Sportarten, die speziell die Arme und den Oberkörper belasten, sollte in den ersten Wochen Abstand genommen werden. Bevor die Patientin also wieder wie gewohnt schwimmen geht, Tennis und Squash spielt oder das Fitnessstudio aufsuchen kann, sollte sie das unbedingt mit dem behandelnden Arzt abklären. Auch hier ist im Normalfall eine Ruhepause von mindestens sechs Wochen angezeigt. In den ersten Wochen nach der Operation sollten außerdem die Operationsnarben vor direkter Sonnenbestrahlung geschützt werden.