Ablauf
Vor Beginn zeichnet der Arzt die vorgesehenen Schnittverläufe auf die Haut. Die Brust besteht hauptsächlich aus Drüsen und Fettgewebe. Das Gewebe wird bei einer Brustverkleinerungsoperation auf das jeweilige gewünschte Maß reduziert und neu geformt. Eine kleinere, leichtere und festere Brust wird generell dadurch erreicht, dass überflüssiges Haut- und Brustgewebe im unteren Brustbereich entfernt wird. Die Haut um die Brust wird entsprechend angepasst und die Brustwarze passend positioniert. Die Vernähung der Wunden erfolgt meist um die Brustwarze.
Eine Brustverkleinungsopreation dauert in der Regel ca. 2 – 3 Stunden und wird in Allgemeinanästhesie durchgeführt. Die Dauer ist abhängig von der angewandten Operationstechnik und dem Aufwand, der sich auf die Größe der Brust bezieht.
Notwenige Drainagen werden vor Verschließen der Wunden eingesetzt, um das Wundsekret ablaufen zu lassen. Diese Drainageschläuche werden nach einigen Tagen wieder entfernt. Nach acht bis vierzehn Tage werden die Hautfäden entfernt. Oftmals werden aber auch sich selbst auflösende Hautfäden benutzt. Ein Fädenziehen bleibt somit erspart.
