Risiken
Jede Operation bedeutet ein Risiko und zu Komplikationen kann es auch bei größter Sorgfalt während oder nach einem Eingriff kommen. Stärke Blutungen oder hohe Blutverluste können Bluttransfusionen notwendig machen. Eine Übertragung von Hepatitis (Leberentzündung) oder HIV (AIDS) sind zwar extrem selten, jedoch nicht sicher auszuschließen. Eigenbluttransfusionen sind möglich und können in Betracht gezogen werden.
Folgende weitere Risiken sind möglich:
- Blutergüsse und Nachblutungen, die jedoch selten sind, bilden sich innerhalb
weniger Wochen selbst zurück.
- Schwellungen, die häufig in den ersten drei Tagen nach der Operation
auftreten.
- Überempfindlichkeitsreaktionen z.B. auf Medikamente, Desinfektionsmittel, wie
auch Latex.
- Durchblutungs- und Wundheilungsstörungen (Sekundärheilung) mit der
Ausbildung von breiten Narben. EinKorrektureingriff kann diesbezüglich nötig
sein, um eine kosmetischen Verbesserung zu erhalten.
- Thrombosen (Blutgerinnsel) und daraus folgend der Verschluss eines
Blutgefäßes (Embolie), der lebensbedrohlich werden kann.
- Eine Sensibilität bzw. Gefühlsstörungen der Brustwarze (Mamille)
Im Verlauf von einem Jahr ist im Allgemeinen eine Verbesserung zu
beobachten.
- Narbenentstehung, je nach Veranlagung.
- Wundinfektionen, die zu Eiterungen und sogar zu Gewebeverlust führen
können, sind durch gewebeschonende und keimfreie OP-Technik äußerst selten.
