Vor der Fettabsaugung
Worauf muss bei der Fettabsaugung konkret geachtet werden?
Jeder "absaugwillige" Kandidat, jede Kandidatin sollte vorher mit sich ins stille Kämmerlein gehen, das heißt: sich vor den Spiegel stellen. Erste Frage: "Ist es wirklich so schlimm?" Nicht auf das Urteil von Freunden/Freundinnen beziehungsweise Ehepartnern vertrauen. Erstere haben meist die eigene Figur im Blick und vergleichen ungerecht, zweite neigen gern zu Verharmlosungen und Beschönigungen ("Du bist überhaupt nicht dick, Schatz!") Auch der Blick in Fitnesszeitschriften und Modemagazine ist eher kontraproduktiv.
Die einzigen unbestechlichen Zeugen der eigenen "Fettness" sind Waage, Maßband und Spiegel. Zweite Frage: Helfen Bewegung und Diät bzw. richtig abnehmen wirklich nicht mehr gegen das "Zu-viel-Bauch, Oberschenkel oder Po", das man irgendwann nicht mehr bereit ist mit sich herum zu tragen? Wenn von dieser Seite aus alles ausgereizt ist, dann ist die Fettabsaugung - immer voraus gesetzt, dass der Leidensdruck entsprechend hoch ist - durchaus eine Überlegung wert.
Nächster Schritt: Den Arzt Ihres Vertrauens auswählen. Anbieter für Fettabsaugungen gibt es genug. Der Markt ist lukrativ (in Deutschland um die 250.000 Eingriffe pro Jahr), jedoch sind nicht alle Anbieter im gleichen Maß seriös. Grundsätzlich kommen nur Praxen mit einwandfreiem Ruf, guten Referenzen und langjähriger Erfahrung in Frage. Genau so wichtig wie die Operation selbst ist nämlich das ausführliche Beratungsgespräch vorher! Hier wird schnell klar, ob es sich bei den Operateuren nur um geldgierige Blender oder um seriöse Ärzte handelt. Verantwortungsvolle Mediziner raten eher ab als zu, wenn irgendwelche Bedenken bestehen. Ein Operateur, der kaum der deutschen Sprache mächtig ist (allein aus diesem Grund verbieten sich Behandlungen im Ausland von selbst), ist bei auftretenden Komplikationen nicht wirklich hilfreich.
Fazit: Einzig sinnvoll ist der Gang zum erfahrenen Profi, möglichst in Wohnortnähe.
