Risiken der Haartransplantation
Wie bei allen Transplantationen, kann es auch bei der Haarverpflanzung dazu kommen, dass das Implantat nicht angenommen wird und das Gewebe abstirbt. Blutungen, Sensibilitätsstörungen und Nachblutungen sind möglich, wenn Gefäße oder Nerven durchtrennt werden. Generell gehört die Haarverpflanzung zu einer der risikoarmen Transplantationen, da die Kopfhaut einen ausgeprägten Selbstschutz vor Keimen besitzt. Dennoch können Risiken und Komplikationen nicht ausgeschlossen werden. Nach der Transplantation kann es bei einigen Patienten zu verstärktem Haarausfall kommen, der in der Regel nach einigen Monaten wieder nachlässt. Auch ist eine unangenehme und schmerzhafte Narbenbildung, sowie eine allergische Reaktion auf die verwendeten Substanzen möglich. Bei empfindlichen Patienten kann es unter Umständen zu Schwellungen und Kopfschmerzen kommen.
Möglicherweise heilt die Narbe schlecht ab, es kann zu Problemen mit der Wundheilung kommen. Eventuell auftretende Narben können nachkorrigiert werden und das Risiko einer allergischen Reaktion auf das Betäubungsmittel, kann in einem zuvor durchgeführten Allergietest minimiert werden. Nach der Transplantation können Wundschmerzen auftreten, die von Patient zu Patient verschieden stark auftreten, da jeder Mensch ein anderes Schmerzempfinden hat. Die Schmerzen können mit entsprechenden Medikamenten gut behandelt werden. Möglich sind des Weiteren auch Infektionen und Entzündungen, die ebenfalls medikamentös behandelt werden müssen. Für junge Patienten kann es nach einer Haartransplantation zu unschönen Inselbildungen kommen, da das Haar um die Implantate herum, weiterhin ausfallen kann. Eine erneute Behandlung nach einigen Jahren kann dann durchaus möglich sein.
