Nachbehandlung
Direkt nach einer OP empfehlen die Ärzte dem Patienten die Augen 15 bis 30 Minuten geschlossen zu halten. Ober- und Unterlid glätten auf diese Weise den erzeugten Hornhaut-Flap und sorgen dafür, dass dieser sich festsaugen kann. Er verrutscht dann nicht mehr und kann sich auch nicht mehr von allein falten. Der Arzt kontrolliert dies mit einem Spaltlampenmikroskop.
Bei dem Patienten kann ein Jucken und Brennen der Augen eintreten oder die Augen können tränen und sich ungewohnt anfühlen. Viele reagieren auch mit Lichtüberempfindlichkeit. In jedem Fall sollte ein Reiben und Berühren der Augen vermieden und eine Schutz- oder Sonnenbrille gegen Wind- und Wetterverhältnisse getragen werden bis alles vollständig verheilt ist. Schon eine Stunde nach der OP kann der Patient in Begleitung die Klinik verlassen und bereits nach zwei bis drei Tagen sind die meisten Patienten wieder beschwerdefrei und können ihren gewohnten Tätigkeiten nachgehen.
Es kommt vor, dass Ärzte nach einer Lasik leichte Schmerzmittel und Augentropfen verschreiben. Bei Letzteren handelt es sich einerseits um Tropfen, die als künstliche Augentränen dienen und die Hornhautoberfläche geschmeidig und glatt halten, andererseits gibt es auch antibiotische Tropfen, die prophylaktisch verwendet werden, um möglichen postoperativen Entzündungen vorzubeugen. Es wird empfohlen die künstlichen Augentränen in den ersten Tagen nach der OP etwa alle 30 Minuten anzuwenden.
Insgesamt können sie je nach ärztlicher Anweisung bis zu mehreren Wochen nach der Lasik genommen werden. Die antibiotischen Tropfen werden häufig für ein bis zwei Wochen verschrieben.
Treten Schmerzen auf oder erscheint der Heilungsverlauf ungewöhnlich, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Außerdem sollte man alle Termine für vorgesehene Nachkontrollen einhalten. Häufig finden diese am ersten postoperativen Tag sowie nach einer und nach vier Wochen nach der Lasik statt.
