Risiken und mögliche Komplikationen
Die Durchführung einer Lasik OP bringt sehr viele Risiken mit sich, die aus einem ungünstigen Operationsverlauf oder anderen Faktoren, welche vom Arzt nicht beeinflussbar sind, hervorgehen können. Nicht bei jedem Patienten kann ein optimales Operationsergebnis erreicht und eine 100-prozentige Sehfähigkeit erlangt werden. Man spricht hierbei von Unter- oder Überbehandlung des Patienten.
Insbesondere bei hoher Dioptrienzahl ist es möglich, dass der Patient auch nach dem Eingriff nicht ohne Sehhilfe auskommt. Daher sollte vor der Operation mit dem Arzt genauestens abgeklärt werden, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist nach der OP keine Brille oder Kontaktlinsen mehr tragen zu müssen. Bei wenigen Patienten kommt es zur Entwicklung einer trüben Sicht. Darunter versteht man, dass am Tag und bei guten Lichtverhältnissen eine gute Sehkraft vorhanden ist, welche aber nachts oder unter schlechten Wetterbedingungen wie Nebel abnimmt, da es dann zu wenig Kontraste gibt, die das Auge wahrnehmen kann.
Obwohl es bisher noch nicht viele Langzeitstudien gibt, weil das Lasik Verfahren noch verhältnismäßig neu ist, konnte bei ehemals weitsichtigen Patienten festgestellt werden, dass die Sehverbesserung durch die OP nach einiger Zeit wieder nachlassen kann. Ansonsten können noch keine Aussagen zur Langzeit Sicherheit und zur Langzeit Effektivität gemacht werden. Als schlimmste Folgen einer Lasik OP kann es vorkommen, dass Patienten vollständig erblinden oder irreparable Sehstörungen auftreten, die auch mit einer Brille oder Kontaktlinsen nicht korrigiert werden können.
