Schönheitsoperationen im Ausland
Um Geld zu sparen, lassen sich viele Patienten im Ausland verschönern. Dort lassen sich teilweise bis zu 60 % der OP-Kosten sparen. Doch gerade bei chirurgischen Eingriffen im Ausland gibt es noch einige wichtige Punkte zusätzlich zu beachten.
So sollte auch der ausländische Arzt zu seinen Qualifikationen befragt werden. Ein weiteres Problem ist meist die Sprache. Hier sollte ein Arzt ausgewählt werden, mit welchem man sich problemlos verständigen kann. Auch im Ausland gilt, immer mehrere Ärzte anzuhören, bevor die Entscheidung auf einen Einzelnen fällt.
Wichtig ist, dass auch hier ein ausführliches Beratungsgespräch stattfindet. Es gibt viele ausländische Ärzte, welche gerne eine Ferndiagnose per Fragebogen stellen. Auf so etwas sollte man sich auf keinen Fall einlassen. Ebenfalls sollte eine ausreichende Bedenkzeit zwischen dem Beratungsgespräch und dem Operationstermin liegen.
Ein weiterer wichtiger Punkt sind Kosten, die zusätzlich zu einer Operation noch dazu kommen können.
So kann es sein, dass Kosten für Unterkunft und Verpflegung, für Narkose und Medikamente selbst bezahlt werden müssen. Daher ist im Beratungsgespräch unbedingt zu klären, welche Kosten bereits im Gesamtpreis enthalten sind und welche noch dazu kommen.
Ebenfalls zu beachten sind die im Vergleich zu Deutschland meist niedrigeren medizinischen Standards. Auch Schadensersatzansprüche bei misslungenen Eingriffen sind meist nur sehr schwer durchzusetzen.
Auch die medizinische Nachsorge ist zu bedenken. Da sie sich meist über mehrere Wochen hinzieht, ist dies im Ausland kaum möglich. Aus diesem Grund haben sind einige Ärzte mit einigen in Deutschland ansässigen Ärzten zusammengeschlossen und bieten die Nachsorge über diese an. Genaues Nachfragen lohnt sich hier.
Erst wenn alle wichtigen Punkte erfolgreich geklärt sind, sollte eine Operation im Ausland in Erwägung gezogen werden.
