Zähne bleichen


Schöne, weiße Zähne gehören heute zu einem gepflegten Aussehen einfach dazu. Wer möchte nicht gern durch ein strahlendes Hollywoodlächeln bezaubern? Leider kommt es durch Rauchen, Kaffee- oder Teegenuss immer wieder zu Zahnverfärbungen. Wer das nicht hinnehmen will, hat verschiedene Möglichkeiten, seine Zähne zu bleichen.

Die einfachste und preiswerteste Methode haben schon unserer Großeltern erfunden. Ein- bis zweimal die Woche mit Backpulver Zähne putzen, wirkt aufhellend, ohne den Zahnschmelz anzugreifen. Regelmäßig angewendet wirkt diese Methode auch vorbeugend, sodass Verfärbungen nicht so schnell entstehen.

Eine andere Art, die Zähne aufzuhellen, sind sogenannte Zahnweiß-Zahncremes. Ihre Inhaltsstoffe, wie Meersalz oder Kieselerde radieren Verfärbungen sanft ab. Mit dieser Methode gelingt meist jedoch nur eine leichte Aufhellung der Zähne. Außerdem sollten diese Zahncremes nicht immer benutzt werden, da durch den Abrieb der Zahnschmelz beschädigt werden kann.

Eine schnellere und immer beliebtere Methode ist sicherlich das home-bleaching. Ab zehn Euro erhält man spezielle Sets zum Bleichen im Fachhandel oder in der Apotheke. Diese Produkte bleichen die Zähne auf der Basis von Wasserstoff-Peroxid oder Carbamin-Peroxid. Dazu wird das Bleich-Gel auf spezielle Schienen aufgetragen, die auf die Zahnreihen aufgesetzt werden. Nach etwa zehn Minuten (je nach Produkt) können die Schienen entfernt und das Ergebnis bewundert werden. Anschließend wird noch ein Mineralisierungsgel zum Schutz des Zahnschmelzes auf die Zähne aufgetragen. Um eine Aufhellung von mehreren Nuancen zu erreichen, muss diese Prozedur in einem Zeitraum von etwa zwei bis vier Wochen mehrmals angewendet werden. Leider kann diese Methode bei empfindlichen Menschen zu Zahnfleisch-Reizungen führen.

Die professionellste und leider auch teuerste Methode der Zahnaufhellung ist sicherlich das Bleaching beim Zahnarzt. Dabei werden die besten Ergebnisse erzielt. Einige Ärzte führen dies auf hohem Niveau durch. Beim Bleichen unterscheidet man zwischen In-office-bleaching und Chairside-bleaching. Beim In-office-bleaching wird das Bleichmittel wie beim Home-bleaching mittels einer Schiene auf den Zähnen angebracht. Beim aufwendigeren chairside-bleaching trägt der Zahnarzt das Bleichmittel direkt auf die Zähne auf. Hierbei wird das Zahnfleisch extra abgedeckt, um Reizungen vorzubeugen. Mit einem Laser oder einer Plasmalampe wird der Wirkstoff im Bleichmittel dann aktiviert. Nach etwa 15 Minuten ist die Prozedur abgeschlossen. Zum Abschluss der Behandlung empfiehlt sich das Fluoridieren der Zähne, um den angegriffenen Zahnschmelz wieder zu härten.